Nun ist es endlich soweit, der Segelkurs auf der Alster in Hamburg geht richtig los.

Blick auf die "Kajüte" an der Alster
Blick auf die "Kajüte" an der Alster

In der ersten Stunde: Paddeln. Aber garnicht so lange wie mir vorher immer erzählt wurde. Da war von einer Stunde die Rede – gefühlt war es jedoch gerade mal eine halbe Stunde. Doch wo geht der ganze Spaß überhaupt los? Die Boote vom Segelclub Alsterufer – einem G+J-eigenen Segelclub – liegen an einem der herrlichsten Liegeplätze der Alster, ganz in der Nähe des Hotels Atlantic.


Die Liegeplätze gehören zur „Kajüte„, einem wirklich gelungenen Restaurant direkt auf dem Wasser. Vor allem draußen ist die Atmosphäre und der Blick auf die Segel der Alster einzigartig. Drinnen geht es eher etwas gemütlicher und altbackener zu. Es sieht irgendwie nach alter Seefahrerwelt aus. Doch genau das macht den Charme aus. Hier wird Segeln auf der Alster noch großgeschrieben. Alles drumherum ist Nebensache. Was natürlich vor allem für einen Segelkurs in Hamburg die optimalen Bedingungen bietet.

Ok, die erste Praxis-Stunde bestand dann allen Unkenrufen zum Trotz doch nicht nur aus Paddeln. Wir sollten direkt auf der Alster Segeln. Super! Also die Paddel eingepackt, an einer Tonne festgemacht und dann gleich mit dem Fertigmachen des Segelbootes begonnen. Das Besondere: Die Boote des Segelclubs Alsterufer sind orange – und fallen damit besonders auf. Gerade in der Abendsonne ein super schöner Anblick.

Die orangen Segel der Boote
Die orangen Segel der Boote

Was mich besonders gefreut hat: Nicht nur in der ersten Praxiseinheit konnten wir fast die ganze Zeit auf der Alster segeln. Nein, auch in den nächsten Einheiten ging es gleich immer anspruchsvoller zur Sache. Zuerst noch ganz einfach: Eine acht um zwei Bojen auf der Alster segeln.

Das lief mit der Besatzung auch gleich von Anfang an sehr gut. Wir haben zahlreiche Wenden geübt und haben unseren Job gleich sehr gut gemacht. Wie auch an allen anderen Tagen.

In der ersten Praxiseinheit sind wir noch mit Reff auf der Alster gesegelt. Das hat sich aber recht schnell geändert und in der zweiten Stunde konnten wir dann gleich mit voller Segelfläche auf der Alster segeln. So kommt richtig Freude auf und jede Böe wird zum kleinen Abenteuer. Aber unsere Segellehrer haben immer alles fest im Griff.

Blick vom Boot aus in Richtung "Kajüte"
Blick vom Boot aus in Richtung "Kajüte"

Und jetzt gehts erst richtig los. War die erste Stunde noch relativ spaßig, ging es gleich weiter mit lustigen Seemannsknoten. Zuerst der Knoten mit dem schwierigsten Namen – aber auch den muss man beim Segeln auf der Alster in Hamburg können: Den anderthalb Rundtörn mit zwei halben Schlägen. Ein Genuss. Ehrlich. Und in der nächsten Stunde kam dann gleich noch der Achtknoten dazu. Wesentlich leichter zu bedienen kann ich sagen.


Aber neben aller Theorie ist die Praxis natürlich das Besondere am Segeln auf der Alster in Hamburg. Bei rötlichem Abendlicht und gutem Wind ist das Erlebnis einfach unersetzbar. Abschalten vom Alltag ist das Stichwort. Und das klappt mit gehissten Segeln wie ne eins. Kein Wunder, bei so einem Ausblick:

Der Sonne und dem Fernsehturm entgegensegeln
Der Sonne und dem Fernsehturm entgegensegeln

Fehlt nur noch der Moment, indem ich den Segelschein in der Tasche habe und endlich nach Lust und Laune auf der Alster segeln kann.

Segelkurs auf der Alster
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2 Gedanken zu „Segelkurs auf der Alster

  • 16/10/2009 um 4:48 pm
    Permalink

    Lieber Tobias,

    erst einmal: Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung! Falls Du noch mehr Infos brauchst zum Segeln auf der Alster, findest Du diese auf http://alstersail.de

    Über Anregungen zur Website freue ich mich natürlich!

    Mast- und Schotbruch

    Claudia

  • 16/11/2009 um 11:12 am
    Permalink

    Hallo Claudia,
    habe mir Deine Site angeschaut. Gefällt mir sehr gut und zeigt mal wieder, wie toll die Alster wirklich ist und es ein absolutes Muss ist, hier einen Segelschein zu machen. Einfach herrlich!

    Viele Grüße
    Tobias

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