Der Serbe Novak Djokovic hat Lokalmatador Andy Roddick in Flushing Meadows das Turnier versaut – und mir die Nacht. Da komm ich irgendwann gegen 2:00 Uhr nach Hause und schalte mal eben den Fernseher ein und was muss ich sehen? Tennis! Und wie lange muss ich das sehen? Lange! Sehr lange! Bis ich endlich einschlafe. Nur nicht etwa auf gemütlicher Matratze. Nein, es muss das Sofa im Wohnzimmer sein.

Der Sieg von Djokovic scheint ungefährdet. Vorerst. Die ersten beiden Sätze entscheidet er mit 6:2 und 6:3 für sich. „Kann doch nicht sein“ denk ich und verlasse mich darauf, dass Roddick den Spieß noch einmal umdreht und bestimmt noch den ein oder anderen Satz gewinnt. Aber zuerst reiht sich Doppelfehler an Doppelfehler. Ungewöhnlich häufig geht auch der erste Aufschlag daneben oder zu tief – sonst eher das Markenzeichen von Roddick. Aber wofür hat er das heimische Publikum. Klar, der Schiedsrichter sagt ständig „please“ aber davon lässt sich der geneigte Tennis-Fan nicht so leicht einschüchtern. Wohl aber Djokovic von der wandähnlichen Kulisse. Nun ist er es, der viele „unforced errors“ fabriziert und im dritten Satz keine ernstzunehmende Chance hat. Ergebnis: 3:6!

Danach habe ich mal kurz die Augen zugemacht. Irgendwie ist ja eh klar, wer gewinnt – denke ich. Nächste Erinnerung? Uhrzeit 5:30! Neee, schön. Noch zwei Stunden ins Bett. Mensch, aber wer hat eigentlich gewonnen? Novak Djokovic konnte den vierten Satz mit 7:6 für sich entscheiden. Klar. Wusst ichs doch.

Nächste Erinnerung: 8:30 Uhr. Nee schön. Noch 30 Minuten…

Aber warum hat Andy Roddick auf seiner Site eigentlich so viele Links auf „nofollow“ gesetzt?

US Open – Roddick gegen Djokovic
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